| Seit Wochen sorgen sich Tierärzte um das Leben von Lola. Am Samstag hätte das herzkranke Elefantenbaby aus dem Tierpark Hellabrunn operiert werden sollen. Doch dazu kam es nicht mehr. |
| München - Die ersten Symptome traten
im Dezember auf. Zunächst glaubten die Hellabrunner Tiermediziner,
das Elefantenbaby habe nur eine Erkältung. Doch trotz Antibiotika
verschwanden die Symptome nicht. Lola war kurzatmig, wirkte müde
und unvital. Es folgten zahlreiche Untersuchungen, am vergangenen Mittwoch
wurde das Herz dann per Ultraschall untersucht. Der Verdacht bestätigte
sich: Lola war mit einem Herzfehler geboren worden. |
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| Erst am Freitagabend hatten die Tiermediziner
entschieden, Lola im Klinikum Großhadern, und nicht im dafür
vorbereiteten Saal des Tierparks zu operieren. Sie wurde am Samstag nach
Großhadern gebracht, wo eine Computertomographie (CT) die Besonderheiten
des Elefanten-Herzens klären sollte. Lola wurde anästhesiert
und obwohl der Kreislauf anfangs stabil war, starb das Kalb noch während
der CT-Aufnahmen trotz Wiederbelebungsversuchen. "Am Samstagnachmittag
hatten Elefantenmutter Panang und die Herde Gelegenheit, sich von Lola
zu verabschieden", schreibt der Tierpark. |
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