Was bedeutet das Wort "Elfenbein"?
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Was ist Elfenbein?
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Woraus besteht Elfenbein?
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Wie lang sind Stosszähne?
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Wie umfangreich ist der Elfenbeinhandel?
Was kostet Elfenbein?
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Kopie aus TagensAnzeiger vom 14.10.2002 Elefanten sind wieder auf der AbschusslisteIn Afrika steigt die Zahl der gewilderten
Elefanten, weltweit blüht der illegale Elfenbeinhandel auf.
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| Nur zwei Jahre,
nachdem an der Artenschutzkonferenz Cites in Nairobi das Handelsverbot
für Elfenbein gelockert worden ist, hatder illegale Handel
mit den wertvollen Stosszähnen und damit auch die Wilderei
offenbar wieder traurige Ausmasse erreicht. 70 Elefanten wurden
allein in Kenya seit Jahresbeginn gewildert, was freilich nur ein
Bruchteil der insgesamt getöteten Tiere ist. Verheerend ist
die Situation vor allem in den von Bürgerkrieg oder von politischer
Unrast heimgesuchten Ländern Afrikas - dort also, wo die staatlichen
Kontrollen unzureichend oder inexistent sind. 2002 wurden in Tansania drei Tonnen Elfenbein sichergestellt, in Singapur sechs, in Ägypten und in China je drei Tonnen. Der grösste Teil der Zähne stammt aus Afrika, ihr Ziel ist meistens China, wo dank des Wirtschaftsaufschwungs Figuren, Broschen und Kultgegenstände aus Elfenbein sehr gefragt sind. Als Vermittler und Kuriere betätigen sich angeblich vor allem nordkoreanische Diplomaten: Sie können die Zähne, als Diplomatengepäck deklariert, einfacher von Land zu Land schmuggeln. Als das Verbot des Elfenbeinhandels an der Artenschutzkonferenz gelockert wurde, war eigentlich auch vorgesehen, dass gleichzeitig ein ausgedehntes Kontrollsystem eingerichtet werden soll. Schliesslich hatten sich verschiedene Staaten des südlichen Afrika bloss die Erlaubnis dafür erstritten, ihre Lagerbestände an Elefantenzähnen auf genau kontrollierten Wegen veräussern zu können. |
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Aber die Kontrolle lässt sich
nicht durchführen. Mit Ausnahme von Kenya ist sie in keinem afrikanischen
oder asiatischen Staat auch nur ansatzweise vorhanden. In Japan, das
als offizielles Importland ausgeschieden worden war und sowohl die Herkunft
des Elfenbeins wie auch die Abnehmer genau registriert, ist die Nachfrage
nach Elfenbein stark zurückgegangen. Dafür ist China an Japans
Stelle getreten und hat riesige Märkte eröffnet.
Anfang November findet in Chile die nächste Cites-Konferenz statt.
Kenya und Indien wollen versuchen, ein striktes Handelsverbot für
Elfenbein durchzusetzen, wie es 1989 eingeführt worden war. Es
hatte damals dem Wildern von Elefanten ein Ende gesetzt und das Abschiessen
von Zehntausenden pro Jahr auf einige Dutzend reduziert.